Dienstag, 26. Oktober 2010

REHA


Wo ist mein Ziel Wo mein Beginn
Was liegt vor mit wo geht es hin
Werde ich wieder in meine Schablone passen
oder mir extra eine neue machen lassen

Werde ich gestärkt und selbstbewusster sein
Wird es leichter als vorher das wichtige SEIN
Was werden die Kollegen auf der Arbeit wohl denken
gelte ich als schwach oder wird man mir Gehör schenken

Wenn ich mal schwächel stellt man mich an die Wand
und tuschelt „die ist Psycho“ hinter vorgehaltener Hand
Werde ich erkennen die Zeichen im Weg
und richtig reagieren oder Ausreden mir leg

Ich will mit beiden Beinen durchs Leben gehen
und mit Klarheit beide Seiten sehen
Mich besinnen was mit wichtig ist
Familie, Freunde Gesundheit soviel dass es mich nicht auffrisst

Kann ich was war für immer hinter mir lassen
oder kommt es wieder hoch zum Neu befassen
werde ich daraus lernen und lieb zu mir sein
oder stähl ich meinen Panzer hart und gemein

Der Bach Teil 2


Traurigkeit Leere meine Stimmung gedrückt
Ich kann´s nicht verstehen was mich bedrückt
am liebsten blieb ich heute allein
es ist anstrengend unter Leute zu sein
Der Bach von gestern geht mir nicht aus dem Sinn
Wo er herkommt weiß ich aber wo geht er hin
Mir ist bewusst ich bin nicht allein
Thomas und Elizabeth werden bei mir sein.

Aber die Kraft der innere Drang
ist kaum noch zu spüren mir wird schon ganz bang
Antriebslos bin ich heute den Tränen nah
So stark wie selten ist meine Mutter da

Dein Lachen ist schrecklich! Lass den Mund lieber zu! 
Geh weg Du störst nur! Lass mich in Ruh´!
Aus Dir wird nie etwas werden weil du so schlampig bist.
Du machst nichts richtig, es ist alles nur Mist.

Warum gebe ich ihr immer noch den Raum
Mich zu hindern in meinem Lebenstraum
Kann sie nicht schweigen für immer Ruh´n
Wie stell ich das an ? Was kann ich tun?

Noch heute am Telefon kann man´s ganz deutlich hören
Ihre Stimme hart kalt zu mir, zu Thomas betörend
Meine Pflichtanrufe sind nur noch selten und rar
Ich komm eh nicht zu Wort, nur sie ist doch klar.

Wenn ich sie anschau ist sie jetzt alt und klein
in meiner Erinnerung Kalt hart und gemein
Das von mir erreichte hat Ihren Wert
und nicht meinen – Wie Verkehrt.

Ich hab was erreicht ich steh im Leben
Ich seh´s nur nicht so oft steh ich daneben.
Nur durch andere bekomm ich meinen Wert zugeteilt
Ich erkenn´s- kann´s nicht ändern- der Weg ist noch weit.

Am liebsten bereite ich anderen Freude.
Da seh´ ich´s gleich das Lachen der Leute.
Nur mir Freude machen mich anzuerkennen
da fehlt mir noch was- ich kann´s nicht benennen

Ich möchte doch auch nur glücklich sein
Mit meiner Familie oder mit mir allein
Ich erlaube es mir nicht es gilt IHR Verbot
Ich bin nicht Stark genug – meine Seele in Not.

Ich möchte die in ihre Schranken weisen
Die Tür schließen und verschweißen
oder die Tür öffnen und gründlich putzen
Davon hätte ich den meisten Nutzen

Alleine geht`s nicht dass ist mir klar
Hier bekomm ich Hilfe ganz wunderbar
Das richtige Werkzeug hab ich noch nicht
Ich gehe jedoch mutig immer Richtung Licht

Die Wiese Teil II


Hier liegt sie vor mir saftig und grün
fast unberührt schön anzusehen.
Ein Bankerl läd zum Rasten ein
schön ist es hier so ganz allein

Die Blumen sind noch klein und zart
nur die Knospen sichtbar der Boden hart
Moos bedeckt in großen Teilen
möcht ich hier in Ruh verweilen

Der Blick nach links dort plätscherts leise
Ein kleiner Bach singt auf seine Weise
Vogelgezwitscher vom Waldesrand
Ein Weg kaum sichtbar zieht sich durchs Land

Hier ist es freundlich hell und warm
Hier kann Ruhe ich erfahrn
Der Zaun schon alt und fast verfallen
Peaceful- nur Tiergeräusche hallen

Was seh ich und was fühl ich hier
diese Schönheit gehört nur mir
beschützt in meiner Einsamkeit
fühle ich mich wie befreit

Hier kann ich jauchzen und auch lachen
und allerlei Unsinn machen
Weinen Wärme spürn und trauern
Ruhe genießen oder mich auspowern

Die bunten Farben, grün und braun
rot, gelb, blau sind nett anzuschau`n
Teilen möcht´ ich´s nur dosiert
damit mir auch bestimmt nix passiert

Das hier ist mein Reich ganz allein
denn hier bin ich ICH , hier darf ich´s sein.

Der Bach



Hier fließt der Bach gerade und rein.
Wo mag wohl seine Quelle sein?
Irgendwo ganz weit dahinten.
Ist sie wohl sehr schwer zu finden?

Blumen säumen des Ufers Rand
Manchmal dicht wie eine Wand
Schnell fließt er mit Stromschnellen
Gischt bildet sich und viele Wellen.

Das Wasser ist klar das Bachbett zu seh`n
Und Fische die am Ufer steh`n
Kaulquappen drängen sich im Verband
an ruhigen Stellen am Ufer`s Rand

Der Bach komponiert die eigene Melodie
Mit den Tierstimmen wird’s eine Symphonie
aufregend ruhig je nach Fasson
kommt er daher und bewegt sich davon.

Das Wasser kommt gluckernd und plätschernd daher
unruhig bewegt es sich hin und her
Die Gischt schäumt weiß und rein
ich möcht so gern Teil des Wassers sein

Mich treiben lassen zum Meer hinab
Immer in Bewegung immer auf Trab
Am Ufer den Blumen Feuchtigkeit spenden
sich der Sonne der Wärme zuwenden

Barrieren überwinden die am Ende keine sind
so frei wie ein Schmetterling schaukelnd im Wind
verweilen ab und zu am ruhigen Bachesrand
Schaun was gibt’s neues so an Land

Dunkle Untiefen verlieren ihren Schrecken
Sie können voller Überraschungen stecken
Viellicht findet man einen Seelenfreund
mit dem es sich gut gemeinsam Träumt

Sich kuschelnd und tuschelnd das neueste austauschen
gemeinsam dem Singen des Wassers lauschen
Ankommen irgendwo gemeinsam zu zweit
Vielleicht ist das Ziel ja nicht mehr weit

Vergangenheit ist schon geschehn
wir können sie nicht ändern nur verstehn
Die Zukunft liegt zum greifen nah
nur nicht zögern – schwupp ist sie da

Jetzt ist sie Vergangenheit
Der Weg liegt vor mir auch wenns Ziel noch weit 
Der Weg liegt vor mir auch wenns Ziel noch weit


Danke (an die Lehrerinnen der Volksschule Hart)

Ich sitze da und hab die Qual
Eine Dankeskarte ist mir zu banal.
Darum schrieb ich ein Gedichtlein klein
da kommt ich was wichtig ist hinein.

So, nun ist die Zeit vorbei.
Nächstes Jahr wird alles neu.
Neue Schüler werden sich freuen,
dass sie sie 4 Jahre lang betreuen.

Doch uns fällt der Abschied wirklich schwer,
denn wir mögen sie doch sehr.
Unermüdlich Tag aus Tag ein,
immer den Schülern ein Vorbild sein

Uns Eltern mit Rat und Tat zur Seit stehen,
auch mal ungewöhnliche Wege gehen,
die Ressourcen unserer Kinder hervorzuheben,
sie bestärken in ihrem Bestreben.

Die Geduld ist bewundernswert die sie aufgebracht haben
auch hing sie manchmal am seidenen Faden
den langsamsten den Stoff zu vermitteln
den schnellsten beizubringen das nicht zu bekritteln

Den Grundstock haben sie nun gelegt
Das Werkzeug für den kommenden Weg
gaben sie den Kindern und lehrten ihnen sie zu gebrauchen
auch wenn ihnen oft die Köpfe rauchten.

Die Benotung von uns fällt positiv aus
denn mehr als ein SEHR GUT kommt da nicht raus.
Viellicht doch eine eins mit Stern
die hatte ich als Kind sehr gern.

Ich dachte mir oft blick ich zurück
ich hatte als Kind nie solch ein Glück
Lehrerinnen wie sie zu haben.
.Darum wollt ich nochmal DANKE sagen.


The „I don´t have minutes, Mom” Blues


I live in Europe, my kids in the States.
I could call them anytime, I have good rates
The only thing I have to keep in mind
they are most of the time seven hours behind.

So this Sunday I dare, I give it a try
This Sunday I call, just to say “Hi”
I call my daughter, the cellphone rings
after a few seconds the recording begins:

Hi, you reached Tammy´s cell, at this time,
I am terribly sorry I can´t pick up the line,
I am either away or out of minutes right now
but leave me a message I get back to you somehow”.

All that echoes in my brain
are the words “out of minutes” what does that mean?
Disappointed I wonder what can be done?
Finally I decide I will call my son.

It has been a while since we talked ´heart to heart´
But I should not forget we live far apart.
I want to know ´bout the Babies teeth, stay in touch,
and the new apartment, the neighborhood and such.

He needed money so I send him some bucks
Did he get them? Not to know really sucks!
So I call my son and the cellphone rings
But after a few moments the recording begins:
Hi, you reached Tana and John´s cell, at this time,
We are terribly sorry we can´t pick up the line,
we´re either away or out of minutes right now
but leave us a message we get back to you somehow”.

Frustrated I stare at the Phone, swallow hard,
again no connection my heart tears apart.
The distance, the lifestyle, the time difference
makes it hard to keep contact with family and friends.

One son remains, the youngest of them all.
I pray my Baby will answer my call.
The Girlfriend is pregnant, with a girl so I am told,
how is the weather, does it snow, is it cold?

I look up the number he has a new phone,
so please let this one be at home.
So I call my son, the cell phone rings
but after a few moments the recording begins

Hi, you reached Tana´s and Josh´s cell, at this time,
we are terribly sorry we can´t pick up the line,
we´re either away or out of minutes right now
but leave us a message we get back to you somehow”.

A “cell” is a mobile- a small portable phone
without, like “the card”, I wont leave my home
thats why I have it right by my side
so everybody can reach me day and night

Why share my financial embarrassment at all?
With being “out of minutes” every time there is a call?
Is it contagious? An epidemic that covers the land?
Or is it just the finances are badly planned?

So next Sunday I know I will again try
I wish they get minutes so that I can say “Hi”